Pastoralverbund Herford

Historisches von der St. Paulus Gemeinde

Am Ende des 2. Weltkrieges steigt durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen aus Schlesien und dem Rheinland die Mitgliederzahl der „Muttergemeinde“ St. Johannes Baptist stark an. So wird zunächst im Jahre 1952 in einem alten Schafstall eine Kapelle eingerichtet. Im Jahre 1954 beschließt der Kirchenvorstand von St. Johannes Baptist den Bau der Pauluskirche. Beim Richtfest im Juni 1961 wird das 12 m hohe und 24 Zentner schwere Kreuz auf den Turm gehoben; beides bildet das Wahrzeichen der Pauluskirche. Am 3. März 1962 wird die Kirche durch Weihbischof Dr. Paul Nordhues geweiht. Ihr Kirchenpatron ist der Apostel Paulus.

Am 1. Adventssonntag 1967 läuten drei neue Glocken das Kirchenjahr ein: Die Petrusglocke (940 kg), die Marienglocke (520 kg) und die Josefglocke (420 kg). Man kann den Kirchenturm besteigen und sich die Glocken in luftiger Höhe ansehen.

Hörenswert ist in der Pauluskirche die für den Raum Herford einmalige romantische Schleifladenorgel mit 30 Registern.

Im Jahre 1978 erfolgt die Einweihung des Gemeindehauses und 1994 wird der Kindergarten St. Paulus eröffnet. Für das Leben in der weitflächige (35qkm) Diasporagemeinde, die sich über sechs Ortsteile hinzieht, sind diese Einrichtungen wichtige Versammlungsorte. Die Paulusgemeinde hat — besonders durch den Zuzug vieler Spätaussiedler — eine junge Altersstruktur. Die Gemeinde zählt zur Zeit ca. 2.550 Mitglieder und wächst weiter an.

Mit den sieben evangelischen Nachbargemeinden besteht eine rege ökumenische Zusammenarbeit.

Über den Raum Herford hinaus ist die Gemeinde durch ihre Musikgruppe „paulaner band“, die seit über 25 Jahren besteht, bekannt geworden.

Die Seelsorger der Gemeinde:
1962—1965 - Pastor Josef Becker
1965—1973 - Pastor Gerhard Kluge
1973—2000 - Pastor Hubert Meik


Grundsteinlegung
Richtfest
Kirchenweihe