Sternschnuppen oder Laurentiustränen
Jetzt im August ist die Zeit der Sternschnuppen.
Und da ja noch Ferien sind dürft ihr vielleicht auch mal etwas länger aufbleiben um abends dem Schauspiel der Sternschnuppen zu zusehen.
Und bei dem Thema Sternschnuppen fiel mir die Geschichte vom heiligen Laurentius ein:
In der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Valerian, also vor ziemlich langer Zeit, lebte ein junger Diakon namens Laurentius.
Laurentius und Papst Sixtus verstanden sich sehr gut und der Papst vertraute ihm. Er vertraute ihm so sehr, dass er ihm die Schätze der Kirche anvertraute. Er sollte gut auf sie aufpassen, denn der Papst hatte die Befürchtung das er bald von den römischen Soldaten gefangen genommen werden könnte. Tja, und das geschah dann auch.
Die Soldaten hatten das Gespräch zwischen den beiden belauschst und erzählten dem Kaiser davon. Der Kaiser ließ Papst Sixtus gefangen nehmen und umbringen.
Laurentius hatte sich in der Zwischenzeit versteckt, doch die Soldaten entdeckten ihn und brachten ihn zum Kaiser. Der wollte jetzt natürlich wissen, wo die Schätze der Kirche sind. Laurentius erbat sich drei Tage Zeit um die Schätze zusammen zutragen. Doch er brachte die Schätze nicht zum Kaiser, sondern zu den Armen und schenkte sie ihnen. Mit den Menschen ging er dann zum Kaiser und sagte:
Ich bin gekommen, um mein Versprechen einzulösen. Hier vor dir ist der Schatz der Kirche versammelt.
Es sind Menschen, die an Gott glauben und ihm ihre ganze Liebe schenken. Dieser Glaube und diese Gottesliebe leuchten heller als alles Gold der Welt.“
Das der Kaiser da ziemlich sauer war, könnt ihr euch ja denken. Er befahl seinen Soldaten Laurentius zu töten.
Am 10. August soll Laurentius dann von den Soldaten gefangen genommen und getötet worden sein. Die Christen trauerten und weinten um ihn.
Und weil um den 10. August herum am Himmel viele Sternschnuppen zu sehen sind, nennt man sie Laurentiustränen.
So, dass wollt ich euch noch erzählen
also bis bald
Eure
Susanne Sperlich
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