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Messdiener und Messdienerinnen
von St. Johannes– Baptist
“Wir Minis als Stellvertreter der Gemeinde”
 
 
 


       

Namenspatrone

Spannend ist es, die eigene Namenspatronin, den eigenen Namenspatron kennen zu lernen. Wir möchten Euch nach und nach unsere und später auch andere Patrone vorstellen. Es gibt viele Geschichten und Legenden, aber alle können wir hier natürlich nicht schreiben. Vielleicht findet Ihr Gefallen daran und feiert diesen Tag ein wenig (Kaffeetrinken, Eisessen) mit Menschen, die Euch lieben, oder lasst Euch ein Buch über Namenspatrone schenken.
Also viel Spaß beim Lesen.

Heiliger Johannes der Täufer – Namenstag am 24.06.
Zacharias und Elisabeth waren schon älter, als sie ihren Sohn Johannes bekamen. Die außergewöhnlichen Ereignisse vor und bei seiner Geburt lassen ihn als ein besonderes Geschenk Gottes, das vom Heiligen Geist erfüllt war, erkennen. Um das Jahr 28/29 folgte Johannes, damals etwa 30 Jahre alt, einem Ruf Gottes, um dem Volk Israel eine Taufe zur Vergebung der Sünden und das Herannahen des messianischen (Jesus) Reiches zu verkünden. Er predigte in der Wüste, am Jordan und bei Jerusalem. Das Volk hing ihm an wegen seiner überzeugenden Wortgewalt und asketischer Lebensweise. Johannes hat Qumran und die Essener gekannt, aber nicht zu diesen Gemeinschaften gehört. Jesus ließ sich von Johannes taufen, dieser aber wies das Volk auf Jesus hin als auf den, der kommen soll und der würdiger sei als er. Aus dem Kreis der Johannes-Jünger gewann Jesus seine ersten Anhänger. Als Johannes den Ehebruch des Königs Herodes Antipas öffentlich anprangerte, ließ dieser ihn gefangen setzen. Auf Betreiben der Herodias ließ der König dann Johannes enthaupten.
Die Verehrung des Täufers, den Jesus: „den größten der von einer Frau Geborenen“ genannt hat, geht bis in die Frühzeit der Kirche zurück.
Johannes, der Täufer ist der Namenspatron unserer Kirche St. Johannes- Baptist.

Er wird dargestellt: Fellbekleidung, mit Kreuzstab, Lamm und Taufschale

Heiliger Peter und Paul – Namenstag am 29.06.
Petrus, ursprünglich Simon, Sohn des Jonas aus Bethsaida, lebte als Fischer mit seiner Familie in Karphanaum, als Jesus, der ihm den Beinamen Kephas (Petrus- Fels) verlieh, ihn und seinen Bruder Andreas als Jünger berief. Petrus war mit Johannes und Jakobus Zeuge der Auferweckung der Tochter des Jairus, der Verklärung auf dem Berge und der Todesangst Jesu. Im Apostelkreis war Petrus der anerkannte Wortführer, der auch das Messiasbekenntnis ablegte. Zwar verleugnete er den Herrn nach der Gefangennahme, doch war er einer der ersten Zeugen der Auferstehung. In der Gemeinde zu Jerusalem nahm Petrus eine führende Stellung ein, die Jakobus übernahm, als Petrus sich auf Missionsreisen begab. Zum Apostelkonzil um 48/ 50 war Petrus wieder in Jerusalem. Später wirkte er in Antiochien, Kleinasien und schließlich in Rom. Hier erlitt er nach begründeter Überlieferung unter Nero (64- 67) den Tod durch Kreuzigung. Die jüngsten Ausgrabungen unter der Peterskirche in Rom haben die ursprüngliche Lage des Petrusgrabes, bei dem Zeichen einer frühen Petrusverehrung nachgewiesen sind, gesichert.

Er wird dargestellt: Als Apostel oder Papst mit Schlüssel, Buch, Hahn, Fisch, Kreuz oder gekreuzigt am umgekehrten Kreuz hängend.


Paulus, mit seinem jüdischen Namen Saul, war um 10 vor Christus in Tarsos von jüdischen Eltern geboren und hatte von seinen Vater das römische Bürgerrecht geerbt. Auf Grund seiner Erziehung und seines Studiums in Jerusalem war Paulus ein treuer Anhänger des Glaubens seiner Väter. So musste er in einem gekreuzigten Messias ein Ärgernis erblicken, das ihn zu einen hartnäckigen Christenverfolger werden ließ. Auf der Reise nach Damaskus, wo er die Christengemeinde ausrotten wollte, erlebte er vor den Toren der Stadt eine Erscheinung des Gekreuzigten, die in Paulus eine vollständige Umkehr bewirkte. In Damaskus wurde er getauft und ging dann nach Arabien. Fortan wirkte Paulus vor allem unter den Heiden. Auf drei Missionsreisen gründete er christliche Gemeinden in Kleinasien, Mazedonien und Griechenland. Auf dem Apostelkonzil zu Jerusalem erkämpfte Paulus für die Heidenchristen die Freiheit vom mosaischen Gesetz. Einer Gefangenschaft in Cäsarea folgte eine Haft in Rom. Mit den von ihm gegründeten Gemeinden blieb Paulus durch Briefe in Verbindung. Ob er eine geplante Spanienreise ausführen konnte, ist unsicher. Die altkirchliche Überlieferung berichtet von einer zweiten Gefangenschaft des „Völkerapostels“ in Rom und seinem Tod durch das Schwert in der Zeit Nero (64- 67).
  
Er wird dargestellt: Als Apostel mit Buch und Schwert

 


 

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  Stand: 8 Juli, 2010