Pastoralverbund Herford

Glory Hallelujah für den Pastoralen Raum

Vikar Carsten Adolfs aus Enger sprach es in seiner gelungenen Ansprache aus: „Einheit in Vielfalt“. So hatte ein Professor in seinem Studium die Kirche mit einem Schlagwort charakterisiert.

Wie vielfältig die Musikschaffenden im neuen katholischen Pastoralen Raum Wittekindsland sind, konnten die Besucher am Sonntag in der Kirche St. Paulus in Herford erleben. Unter der Leitung des Leuchtturmkirchenmusikers Alexander Grötzner traten im Rahmen eines Vespergottesdienstes alle Chöre, Bläserensembles und Organisten auf, die im Pastoralen Raum tätig sind. Auch die Popmusik kam dabei nicht zu kurz. Den Besuchern konnte dadurch bewusst werden, wie viele und welche unterschiedlichen Musiker und Musikgruppen in diesem Verband tätig sind.

So sangen die Chöre CHORios aus Enger/Spenge/Eilshausen (Leitung Alexander Grötzner), Johannes Paul Herford (Leitung Klaus Nentwig), Maria Frieden Herford/St. Hedwig Exter (Leitung Rosemarie Segler) bekannte und unbekannte Stücke von Schütz, Purcell und anderen. Die Schola aus Enger/Spenge/Eilshausen (Leitung Alexander Grötzner) sangen im Wechsel mit der Gemeinde die Psalmen der Vesper. Der Bläserkreis St. Paulus Herford (Leitung Klaus Nentwig) spielte das bekannte Stück „John Brown“ mit dem noch bekannteren Refrain „Glory Hallelujah“, das Bläserensemble aus Enger/Spenge/Eilshausen (Leitung Alexander Grötzner) u. a. „I got rhythm“ von George Gershwin. Die Organisten Matthias Menzel (St. Michael Bünde-Holsen) Klaus Nentwig (St. Paulus Herford), Magdalena Hooge (Maria Frieden Herford) und Markus Wörmann (Maria Frieden Herford) trugen Stücke von Boellmann, Schütz, Wilson und anderen bei.

Die musikalischen Beiträge der Vesper boten einen Streifzug durch mehrere Jahrhunderte der Musik, nicht nur der Kirchenmusik. Es war deshalb sehr abwechslungsreich. Obwohl es sich nicht um ein Konzert, sondern um einen Gottesdienst handelte, waren die Besucher so begeistert, dass es sogar mehrfach Zwischenapplaus gab.

Zum Schluss reihten sich alle Mitwirkenden und die Gemeinde ein in den imposanten Schlussgesang „Nun jauchzt dem Herren alle Welt“ von Gustav Biener (Orgel: Markus Wörmann). Bei diesem Stück wechselten sich die vereinten Chöre mit der Gemeinde die Strophen ab, bis zur gemeinsamen Schlussstrophe, in der die Chöre zum Gemeindegesang eine Oberstimme sangen und die Orgel vom Organisten festlich aufregistriert wurde, bevor Klaus Nentwig auf der Orgel passend dazu zum Ausgang das Stück „Festspill“ von Hoyer-Finn spielte.

Langer Applaus beendete den Gottesdienst.

Dieser Festgottesdienst ist auch Teil der Reihe Musica Sacra des katholischen Pastoralen Raums Wittekindsland (umfasst die kath. Kirchengemeinden in Herford, Bünde, Kirchlengern, Hiddenhausen, Spenge und Enger). Organisiert wird die Konzertreihe vom Leiter der Kirchenmusik im Pastoralen Raum, Leuchtturmkirchenmusiker Alexander Grötzner.

Nähere Informationen sind auch auf hier und www.pv-widukindsland.de zu finden.

Bernhard Kaune

Impressionen:


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